Tanzen verbindet 100 Schüler aus Halle

„Dancing to connect“ – ist Motto und Titel eines transatlantischen Tanzprojektes, dass Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gist, sich im Tanz zu entdecken und auszudrücken. Das vielfach erprobte Konzept der New Yorker Battery Dance Company (BDC) setzt darauf, das Tanzen verbindet und im Tanz Körpererfahrung, künstlerischer Ausdruck und Geschichtenerzählen aber auch Selbstbewusstsein- und Gruppenstärkung vereint sind.

Vom 16. bis 23. Juni haben mehr als 100 Schülerinnen und Schüler aus Halle und Wittenberg mit den Tänzerinnen und Tänzern der BDC trainiert und dabei eigene Choreographien entwickelt. „Von Schülern geschrieben und von Schülern aufgeführt“, so der Grundsatz des künstlerischen Leiters Jonathan Hollander, dem es auch darauf ankommt, unterschiedliche Schulen einzubinden. In Halle mit dabei waren die Sekundarschule Südstadt, das Landeszentrum für Hör- und Sprachgeschädigte, das Elisabethgymnasium sowie die Kooperative Gesamtschule „Wilhelm von Humboldt“.

Die unterschiedlichen Tanzchoreographien wurden zuletzt zusammengefügt und im Steintor-Varietè am 23. Juni aufgeführt. Diese einzigartige Tanzshow war nicht nur für Eltern und Mitschüler eine tolle Gelegenheit zu sehen, was Tanz ausdrücken kann und welche Potentiale in Kindern und Jugendlichen stecken.

„Dancing to connect“ – Halle-Wittenberg ist eine Veranstaltung im Rahmen von „Halle hat Talent“ (einem Projekt der BÜRGER.STIFTUNG.HALLE, gefördert von der Aktion Mensch) in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt und dem Postkult e.V. „Dancing to connect“ wird gefördert durch das Transatlantik-Programm der Bundesrepublik Deutschland aus Mitteln des European Recovery Program (ERP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und der Amerikanischen Botschaft in Berlin.  
Die Schirmherrschaft für das Projekt in Halle hat die Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados.

6 Jahre Bürgerstiftung

Am 25. Mai 2004 gründeten 75 Stifterinnen und Stifter die Bürgerstiftung Halle. Zuvor hatten prominente Bürger der Stadt wie Waldemar Cierpinski, Peter Sodann und Ingrid Häußler dazu aufgerufen, zum „Anstifter“ zu werden. Seither wurden zahlreiche Projekte durch die Stiftung angeregt, organisiert oder unterstützt.

Am 25. Mai jährt sich die Gründung zum 6. Mal. Ingrid Häußler, Vorsitzende des Stiftungsvorstands: „Kinder kommen mit 6 Jahren in die Schule – die Bürgerstiftung startet mit 6 Jahren ein neues Bildungsprojekt: den Thomas-Kupfer-Bildungsfonds.“ Der Fonds wurde nach dem verstorbenen Geschäftsführer der Bürgerstiftung benannt, der die Idee dazu entwickelte. Der  Thomas-Kupfer-Fonds hat die Aufgabe, Bildungsangebote für Kinder zu unterstützen: beispielsweise den Zugang zu Vereinen zu fördern, Nachhilfeunterricht oder auch ein Theaterprojekt zu ermöglichen. Nicht jedes Kind hat die gleichen Chancen auf dem Bildungsweg. Die Bürgerstiftung möchte die Kinder stärken, die unsere Hilfe brauchen.

Wir rufen die Bürger der Stadt Halle zum Stiften auf. Jeder Euro bringt zwei Euro für den Bildungsfonds. Die Volksbank Halle hat sich bereit erklärt, bis zum Ende des Jahres jeden gestifteten Euro zu verdoppeln.

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Golfen für den Guten Zweck

Ein Charity-Turnier im GolfPark Leipzig Seehausen erbrachte 4.000 Euro für den Bildungsfonds der Bürgerstiftung Halle. weiterlesen »


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Am 6. Juli erhalten die Straßenschilder am Riebeckplatz Zusatzinformationen über den halleschen Unternehmer. weiterlesen »


23.06.2010

Bürgerstiftung Halle sucht Fundraiser/in

Die Bürgerstiftung Halle sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n engagierte/n Fundraiser/in. Der Stellenumfang beträgt 75%. Die Stelle ist vorerst auf drei Jahre befristet.  weiterlesen »


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