Gute Vorsätze 2026

Die Bürgerstiftung Halle unterstützt auch in diesem Jahr dabei, gute Vorsätze in die Tat umzusetzen: Wir geben unkompliziert Starthilfe für Projektideen, die das Zusammenleben in der Straße, im Viertel oder in der Stadt ein Stückchen schöner machen.
Wer einen guten Vorsatz hat, der der Allgemeinheit zugutekommt, kann sich über ein einfaches Verfahren bei der Bürgerstiftung um eine Förderung bewerben. Folgende Bedingungen sollte der Vorsatz erfüllen: Ehrenamtliches Engagement, Bezug zu Halle, Finanzierungsplan und Umsetzung im Jahr 2026. Einsendeschluss ist der 15. Februar 2026.
Die Ausschreibung richtet sich an kleinere lokale Organisationen, Initiativen und Gruppen. Sie wird von zwei Freunden der Bürgerstiftung Halle ermöglicht. Knapp 70 „Gute Vorsätze“ wurden so in den verschiedenen Stadtteilen Halles in den letzten Jahren erfolgreich umgesetzt.
Genaue Informationen zu den Teilnahmemodalitäten sowie das Antragsformular finden sich auf der Projektseite "Gute Vorsätze".
Fragen richten Sie bitte direkt an die Bürgerstiftung Halle unter Tel.: 0345/6858796 oder foerderung@buergerstiftung-halle.de.
15 Jahre "Max geht in die Oper"

Das Jahresende bescherte uns noch einmal einen Grund zum Feiern: 15 Jahre "Max geht in die Oper". Dass sich ein Projekt über diesen langen Zeitraum halten kann, ist keine Selbstverständlichkeit und es gab auch bei "Max" im Verlauf der Jahre den ein oder anderen Moment, an dem nicht sicher war, ob und wie es weitergehen würde. Gerade deswegen haben wir ein rauschendes Fest gefeiert – gemeinsam mit aktiven und ehemaligen Patinnen und Paten, Kooperationspartnern und Wegbegleiterinnen und sogar ehemaligen Patenkindern. Die Atmosphäre war geprägt von Herzlichkeit, Gemeinsinn und Freude.
Freude darüber, dass 600 Kinder aus Halle von einer Patenschaft profitieren konnten und deren fast 300 Patinnen und Paten von ebenso viel Gewinn aus Ihrem Engagement berichten. Freude aber auch über einige ehemalige „Max“-Kinder, die - mittlerweile erwachsen - berichteten, wie wichtig ihre Erfahrungen aus dem Projekt für ihren weiteren Lebensweg waren. Die grundlegende Idee hinter "Max geht in die Oper" so erfüllt zu sehen, gibt uns Hoffnung. Am Ende eines wieder einmal herausfordernden Jahres ist es nicht viel mehr als das, was man mit Blick auf das neue Jahr braucht.
Wir danken all unseren Unterstützerinnen und Unterstützern und wünschen besinnliche Feiertage und einen guten, hoffnungsvollen Start in das neue Jahr.
Bildung im Vorübergehen: Gerhard-Geyer-Weg

Mit dem Gerhard-Geyer-Weg hat nun schon die dritte Straße in diesem Jahr ein Zusatzschild erhalten. Wir freuen uns besonders, Bürgermeister Egbert Geier dafür als Schilderpaten gewonnen zu haben.
Auf den ersten Blick scheint der Klang des Nachnamens das einzig verbindende Element zu sein. Herr Geier gab jedochzu bedenken, dass auch in seiner Position Gestaltungswille und Kreativität notwendig seien und schlug damit die Brücke zu dem bekannten halleschen Bildhauer, dessen Werke nicht nur an etlichen Stellen in Halle zu finden sind, sondern auch in Weimar, Berlin oder Dessau.
MDR-Bericht zu 15 Jahren "Max geht in die Oper"
Die Erfolgsgeschichte von 15 Jahren „Max geht in die Oper“ hat den MDR Sachsen-Anhalt neugierig gemacht. Um mehr über das Patenschaftsprojekt der Bürgerstiftung zu erfahren, begleitete eine Reporterin den "Max"-Ausflug in die Marienbibliothek. Für ihren Radiobeitrag sprach sie mit Kindern und Paten und schaute zu, wie sie diesen Ort gemeinsam erkundeten. Ihre Eindrücke sind hier Nachzuhören/-lesen.
Foto: Hanna Kazmirowski/MDR

Demokratie denken, gestalten, leben.
Selbstverpflichtung der Bürgerstiftungen in Deutschland

Bürgerstiftungen verstehen sich als zivilgesellschaftliche Akteure, die vor Ort das Gemeinwesen und Miteinander gestalten und weiterentwickeln.
Die Basis unseres Handelns bildet unsere Satzung und die demokratischen Grundwerte, ohne die bürgerschaftliches Engagement, Mitbestimmung und -gestaltung nicht möglich sind.
Mit dieser Selbstverpflichtung setzen wir gemeinsam mit vielen Bürgerstiftungen im Land ein Zeichen für Demokratie und ein menschenwürdiges Miteinander; für Toleranz und Vielfalt, gegen Hass, Intoleranz, Diskriminierung und Rassismus.