Preisträger 2010

Am 6. Dezember 2010 werden die Gewinner der dritten Ausschreibung „Kinder stärken – Zugänge öffnen“ prämiert. In diesem Jahr erhalten insgesamt fünf hallenser Vereine Zuschüsse, um ihre engagierte Kinder- und Jugendarbeit weiterzuführen. Dafür stehen erneut 5.000 Euro bereit. Mitermöglicht wird die Ausschreibung durch den Rotary-Club Halle/Saale.

Übergeben wurde der Preis durch Ingrid Häußler, Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung, und Roland Tenner, Präsident des Rotary-Club Halle/Saale. Symbolisch erhielten die Preisträger zudem Bürgerstiftungssterne, die passend zur Jahreszeit aus Lebkuchen gebacken waren.

Die Preisträger der Förderrunde 2010 sind:

Kaltstart e.V.: „Moment Mal!“ Kinder- und Jugendtheaterwerkstatt (1000 Euro)

Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, durch Theater und kreatives Spiel einen Beitrag zur Förderung von Kunst und Kultur sowie Bildung und Erziehung zu leisten. Wichtig ist den Organisatorinnen dabei die individuelle Stärke jedes Einzelnen zu entdecken, zu entwickeln und zu bewahren und gleichzeitig die gegenseitige Akzeptanz zu fördern. Die Kinder und Jugendlichen haben dabei die Möglichkeit je nach Interesse an einem der verschiedenen Angebote teilzunehmen. Es gibt ein Kinder-, ein Jugend- und ein Improvisationstheater, sowie auch einen Musicalkurs. Der Zuschuss durch „Kinder stärken – Zugänge öffnen“ ermöglicht mehrere kostenfreie Mitgliedschaften und leistet einen Beitrag zum Solidaritätsfonds für Teilnahme an Theaterwochenenden.

www.kaltstarthalle.de

Trägerwerk Soziale Dienste (TWSD) Sachsen-Anhalt e.V.: „Verrückt? Na und!“ (1000 Euro)

Aufklärung und Prävention zu den Themen seelische Gesundheit und psychische Krankheit stehen bei dieser Initiative im Vordergrund. Im Rahmen eines Projekttages beschäftigen sich Jugendliche Situationen, die Menschen aus dem seelischen Gleichgewicht bringen können. Daraufhin lernen und überlegen sie gemeinsam wer oder was dabei helfen kann, Krisen zu überwinden. Dabei haben sie auch Gelegenheit mit einem Betroffenen ins Gespräch zu kommen. Damit sollen nicht nur Stereotype sondern auch Ängste und Distanz abgebaut werden. Die Förderung durch „Kinder stärken – Zugänge öffnen“ ermöglicht die erneute Durchführung des bereits laufenden Projektes.

www.twsd-sa.de

FC Halle-Neustadt e.V.: „Mach mit – Fußball-Kid!“ (1000 Euro)

Im Rahmen des Projekts werden Vereinsmitgliedschaften für Kinder aus finanziell schwachen Familien ermöglicht. Neben dem sportlichen Aspekt hat das Projekt zum Ziel, die Familien und Freunde der Kinder intensiv in das Vereinsleben einzubeziehen, um soziale Ausgrenzung und Vereinsamung zu vermeiden. Durch „Kinder stärken – Zugänge öffnen“ werden mehrere Vereinsmitgliedschaften für die Dauer eines Jahres finanziert. Es handelt sich bereits um die zweite Runde des Projekts, die durch die Ausschreibung gefördert wird.

www.fchalle-neustadt.de

CORAX e.V.: „Schulhofradio“ (1000 Euro)

In einem Workshop entwickeln die Schülerinnen und Schüler eigenständig das Format Schulhofradio. Das heißt, dass sie die Themen nicht nur bestimmen sondern auch selbst präsentieren. Die dafür notwendigen technischen und inhaltlichen Medienkompetenzen erlernen sie während des Workshops. Das eröffnet ihnen nicht nur einen Zugang zum Thema Radio, sondern gibt den Kindern die Chance, Themen die sie beschäftigen in Beiträgen zu verarbeiten. Diese sind dann für ein breiteres Publikum in Halle zugänglich, da sie über Radio Corax ausgestrahlt werden. Durch „Kinder stärken – Zugänge öffnen“ wird die Umsetzung des Projekts mitermöglicht.

www.radiocorax.de

Postkult e.V.: Sportgruppe Pinguin (1000 Euro)

Postkult möchte durch das Projekt eine  Sportgruppe für Kinder aus sozial schwachen Familien in Glaucha einrichten. Bisher hat der Verein bereits Projekte in dem Stadtteil durchgeführt, die allerdings nun ausgelaufen sind. Die Sportgruppe Pinguin soll nun langfristig eingerichtet werden, um Kinder zu aktivieren und ihnen Zugang zu Freizeitangeboten zu ermöglichen. Die Förderung durch „Kinder stärken – Zugänge öffnen“ ermöglicht nun den Anschub der Sportgruppe, da Eintritte finanziert und Ausrüstung angeschafft werden können.

www.postkult.de

Zur Jury gehörten:

Petra Fischbeck, Doro Fischer, Christine Günther, Ute Haupt, Karen Leonhard, Jürgen Rogahn sowie Andreas Fritschek in Zusammenarbeit mit Roland Tenner