Gute Vorsätze 2017

Schluss mit „man müsste mal“ – diesmal wird der gute Vorsatz in die Tat umgesetzt und die Bürgerstiftung Halle hilft dabei. Sie gibt: Starthilfe für Projektideen, die das Zusammenleben in der Straße, im Viertel oder in der Stadt ein Stückchen schöner machen.

Die Ausschreibung „Gute Vorsätze“ findet nun zum dritten Mal statt und wird durch zwei Freunde der Bürgerstiftung Halle ermöglicht. Wer einen guten Vorsatz hat, der der Allgemeinheit zugutekommt, kann sich über ein einfaches Verfahren bei der Bürgerstiftung, um eine Förderung bewerben. Folgende Bedingungen sollte der Vorsatz erfüllen: Ehrenamtliches Engagement, Bezug zu Halle, Umsetzung im Jahr 2017 und Finanzierungsplan.

Die Ausschreibung richtet sich an kleinere lokale Organisationen, Initiativen und Gruppen. Förderfähig sind Sachmittel und Honorarkosten. Die maximale Fördersumme pro Vorsatz beträgt 500 Euro. Bei Fragen oder Unsicherheiten – melden Sie sich bitte. Wir möchten Ihnen helfen, dass Ihr guter Vorsatz umgesetzt wird.

Einsendeschluss war der 12. Februar 2017. Die Jury trifft sich Ende Februar, Anfang März bekommen die Antragsteller Bescheid. 

Auch das nächste Jahr starten wir mit "Guten Vorsätzen".

Gute Vorsätze 2017: Sieben Vorhaben werden gefördert

Besonders häufig drehten sich die Guten Vorsätze in diesem Jahr um nachbarschaftliche Gartenprojekte. Nachbarschaftliche Begegnungen über Beete hinweg bringen Menschen in Kontakt, schaffen gemeinsame Orte, um sich zu treffen, zu schwatzen und natürlich um der Gartenarbeit nachzugehen. Die Förderung wird in diesem Jahr durch drei Freunde der Bürgerstiftung ermöglicht. 2250 Euro standen zur Verfügung. Sieben gute Ideen aus sechs verschiedenen halleschen Stadtteilen werden unterstützt:

Bunte Beete: In Heide-Nord hat der Nachbarschaftsgarten bereits Wurzeln geschlagen und wird von den Anwohnern sehr gut angenommen – in diesem Jahr sollen die Bildungsangebote für Kinder noch verstärkt werden. Ein Projekt der Villa Jühling, gefördert mit 300 Euro.

Gänse in Kröllwitz: Auf dem Kröllwitzer Kirchberg soll der Gänsebrunnen wieder rekonstruiert werden, die Idee hat im vergangenen Jahr an Fahrt gewonnen. Die Interessengemeinschaft plant in diesem Jahr Stadtteilrundgänge durch das Viertel. Ein Projekt der Interessengemeinschaft Gänsebrunnen-Kröllwitz e.V., gefördert mit 300 Euro.

Gartenprojekt mit Alt- und Neuhallensern: Geflüchtete mit Gartenfreunden in Kontakt bringen, ist die Idee von Sprachbrücke e.V.. Brach liegende Gärten in Kleingartenanlagen sollen neu belebt werden. Gefördert mit 300 Euro.

Mauermalerei: Die Johannesschule (Grundschule) ist von einer tristen Mauer umgeben, die Kinder wünschen sich hier mehr Farbe. Die Viertklässler werden im Frühjahr – unter künstlerischer Anleitung und inspiriert durch Keith Haring – zu Pinsel und Farbe greifen. Initiiert durch Eltern und Schulvertretern, gefördert mit 500 Euro.

Nachbarschaftsgarten mit Pizzaofen und Grillstelle: An der vielbefahrenen Freiimfelder Straße befindet sich vor der Christusgemeinde ein Pfarrgarten, der für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll. Initiiert durch Anwohner und der Urbanen Nachbarschaft Freiimfelde gGmbH, gefördert mit 300 Euro.

NEUTOPIA – Der NeuSTADTGarten: Auf der Brachfläche an der Muldestraße entsteht ein Stadtteilgarten – in diesem Jahr wird beackert, gepflanzt und auch erstmals geernet. Es ist Teil eines gemeinschaftlichen Vorhabens im Konzept „Fliparena Halle-Neustadt“. Neben Akteuren wie Congrav e.V., dem Quartiersmanagement Neustadt und dem Halle-Neustadt-Verein, engagiert sich die AWO SPI gGmbH für das gemeinsame, kostenfreie und durch ehrenamtliches Engagement gestützte Gärtnern in Wohnnähe. Gefördert mit 300 Euro.

Seilabenteuer: Bei diesem guten Vorsatz geht es um Kletterabenteuer für frischlufthungrige große und kleine Hallenser: Von Baumleiter, Schaukelschlinge, Baumkarussell bis zu Brücken, Kletternetz und kleiner Seilbahn reicht das Repertoire an Elementen, die angeschafft werden. Elemente aus Seilen werden zusammen aufgebaut, genutzt und wieder abgebaut. Im Vordergrund steht hier das Lernen Verbindungen zu knüpfen (die zwischen Seilen = Knotenkunde und die zwischen Menschen = gegenseitiges Kennenlernen durch enges zusammen agieren) und das Vertrauen untereinander, zu sich selbst und der Umwelt zu stärken. Am Galgenberg oder an der Saale sind mögliche Orte für die Kletterabenteuer. Mehr Informationen hier: seilabenteuer.wordpress.com
Initiiert durch Privatpersonen und dem Celtis Kulturgarten e.V., gefördert mit 250 Euro.

Und ein Guter Vorsatz aus dem vergangenen Jahr nimmt jetzt Fahrt auf

Das Medizinerviertel soll grüner werden - so wünschen es sich Anwohner und laden deshalb Nachbarn, Interessierte und Frischluftfreunde ein, gemeinsam aktiv zu werden.

Los geht es am 15. März um 19 Uhr mit einem Kennenlern- und Mitmach-Treffen im Atelier fiese8 (Friesenstraße 8). Die erste gemeinsame Aktion ist dann der Frühjahrsputz am 8. April ab 10 Uhr. Weitere Ideen sieht man schon auf dem Jahresplan. Nun werden Menschen gesucht, die mit anpacken.

Die Idee zum Grünen Medizinierviertel wird unterstützt durch die Guten Vorsätze der Bürgerstiftung – Ziel ist es, dass sich gemeinsame Ideen für das Viertel ergeben und man mit Spaß an die Umsetzung geth. Ziel ist ein Miteinander, dass nicht nur dem Viertel, sondern auch den Anwohnern gut tut.

Gute Vorsätze 2016: Sechs Projekte erhalten Förderung

Sechs gute Ideen aus fünf verschiedenen halleschen Stadtteilen werden in diesem Jahr mit jeweils 300 Euro unterstützt:


"Grüne Villa" in Halle Neustadt: Direkt um die „Grüne Villa“ entsteht der erste Stadtteilgarten in Halle-Neustadt. Während der Pfingstferien waren alle herzlich eingeladen, den Garten zum Leben zu erwecken - zu werkeln, zu bauen und zu pflanzen. Hochbeete, Blumen und Früchte wurden im „Garten der Ideen“ ge- und angebaut. Ob Rhabarber, Erdbeeren oder Kräuter – neben der Verschönerung des Geländes sollen die Beteiligten ihre Pflanzen und ihre Ideen wachsen sehen. Es kann gebaut, ausgesät, gepflanzt, gepflegt werden, was später geerntet, probiert und weiterentwickelt wird. Ziel ist es, mit Lust und Freude am Bauen und Gärtnern, Begegnungen zu schaffen und zum Verweilen einzuladen. Die Grüne Villa möchte Menschen zusammenbringen und zum Mitgestalten bewegen. Die Bürgerstiftung unterstützt den Verein beim Kauf von Gartengeräten und der Bepflanzung.


Fahrradreparaturteam Glaucha: Das ehrenamtliche Fahrradreparaturteam setzt gespendete Fahrräder wieder in Gang und stellt sie Bedürftigen zur Verfügung. Die Initiative ist im Glauchaer Stadtgarten zu finden und freut sich über Fahrradspenden! Die Bürgerstiftung unterstützt das Team beim Kauf von Ersatzteilen.


Interessengemeinschaft Gänsebrunnen-Kröllwitz e.V.: Die Gänseplastik auf dem Rosa-Luxemburg-Platz ist vielen bekannt, doch ursprünglich schmückten die Gänse einen Brunnen auf dem Kröllwitzer Kirchberg. Eine Gruppe Ehrenamtlicher möchte den vom Bildhauer Gustav Weidanz geschaffenen Brunnen rekonstruieren und den Schmuckplatz wieder herstellen – glücklicherweise wurden die originalen Gussformen gefunden, so dass die Gänse neu gegossen werden können. Für die Umsetzung braucht der Verein viele Unterstützer. Die Bürgerstiftung hilft bei der Öffentlichkeitsarbeit und der Durchführung eines Serenadenkonzerts. (Fotos: IG Gänsebrunnen)


kochHalle e.V.: Viele Köche verderben den Brei? Die Ehrenamtlichen von kochHalle haben da ganz andere Erfahrungen gemacht: Sie laden regelmäßig zu gemeinsamen Kochaktionen und knüpfen so über Kochtopf und Teller hinweg Kontakte zwischen alten und neuen Stadtbewohnern. Alle 14 Tage finden die gemeinsamen Abendessen statt, wechselweise im Welcome-Treff am Waisenhausring und im Gemeindezentrum Silberhöhe-Beesen. Die Bürgerstiftung unterstützte den Verein bei der Gründung und Durchführung der Aktionen.


Ein grünes Medizinerviertel: Es grünt so grün - das Areal zwischen Krausen-, Jahn-, Ernst-Kromayer- und Friesenstraße wird in diesem Jahr grüner werden. Anwohner haben sich um die Förderung beworben und starten im Frühjahr eine Bepflanzungsaktion mit der sie auch ihre Nachbarn begeistern wollen. Die Idee ist, dass nicht nur die Pflanzaktion an sich, sondern auch die anschließende gemeinsame Pflege das Miteinander im Wohnumfeld stärken wird – und sich auch in den Folgejahre gemeinsame Ideen für das Viertel und Spaß an der gemeinsamen Umsetzung ergeben.


Straße der Musik e.V.: Am 18.06.2016 fand der 5. Tag der Haus- und Hofmusik in Halle statt. An unterschiedlichen Spielstätten in Halle traten verschiedenste musikalische Besetzungen auf: Orchester spielten in Fußgängerzonen, Familien öffneten ihre Wohnungen, Chöre sangen in Höfen und Parks – die Musik lädt zum Verweilen und Genießen ein. Die Bürgerstiftung unterstützte den Verein bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit für den Tag der Haus- und Hofmusik.

Und ein Guter Vorsatz begleitet uns noch aus dem vergangenen Jahr:

Schwemme e.V.: Der Schwemme e.V. ist mit guten Vorsätzen ins Jahr 2015 gestartet: Die Rettung der alten Schwemme-Brauerei. Inzwischen ist einiges passiert. Der Schwemme e.V. schreibt:
"Wir sind 2015 mit dem Wissen angetreten, dass gute Vorsätze länger dauern als ein Jahr. Diese ersten Schritte auf dem Weg zur Rettung der Schwemme-Brauerei konnten wir gemeinsam mit Unterstützung der Bürgerstiftung Halle gehen. Und die gezielte Starthilfe hat sich mehr als gelohnt. -  Das Gebäudeensemble ist bei vielen Hallenserinnen und Hallenser (wieder) ins Bewusstsein gerückt. Das zeigte auch die große Anteilnahme nach dem Brand 2015. Und nun? 2016 konnten die guten Vorsätze tatsächlich umgesetzt werden. Wir haben es geschafft beide Gebäudeteile wieder zusammenzuführen und mit Unterstützung vieler ehrenamtlicher helfender Hände und zahlreicher Spender zu sichern. Zum Tag des offenen Denkmals haben sich zahlreiche Menschen von dem beeindruckenden Gebäude ein Bild machen können. Und nun haben wir es geschafft: das Notdach auf dem ehemals privaten Teil der Brauerei ist fertig. Ein wahrer Kraftakt. Vielen vielen Dank an alle! - Wie geht es weiter? Wir planen erste Veranstaltungen und Zwischennutzungen mit Menschen aus der Kunst- und Kreativwirtschaft und natürlich wird weiter gesichert und gewerkelt – es gibt noch viel zu tun."

Gute Vorsätze 2015

Dass Halle eine Stadt voller guter Ideen ist, ist bekannt. Die Ausschreibung „Gute Vorsätze“ der Bürgerstiftung Halle zeigte zudem, wie vielfältig diese Ideen sind. Es ist gut zu sehen, wie viele Bürgerinnen und Bürger sich in und für die Stadt engagieren. Aus 29 Bewerbungen entschied sich die Jury für neun Projekte, die in diesem Jahr eine Förderung erhalten. Zwei gute Vorsätze werden schon in der kommenden Woche umgesetzt. Ein guter Vorsatz begleitet uns durch die Weihnachtszeit. Die Förderung wurde durch zwei Freunde der Bürgerstiftung Halle unterstützt – weitere Unterstützer für die Fortführung im nächsten Jahr sind herzlich willkommen. Diese Projekte überzeugten die Jury:



Künstlerkolonie Halle (150 Euro): Die Ateliergemeinschaft Künstlerkolonie in der Passage des Kongress- und Kulturzentrums lud am 21. März zur Veranstaltung „Weltoffen Asien“ ein. Die Besucher konnten Tuschezeichnungen, Grafiken und Patchworkarbeiten besichtigen und durch ein Rahmenprogramm in die Welt Asiens eintauchen. Dirk Künne vermittelte die Kunst des Zens, eine Form der Meditation. Außerdem stellte eine Floristin die Kunst des Ikebana zur Schau. Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung mit allerlei Anregungen für ein kunstinteressiertes Publikum aus Halle und Besuchern von außerhalb. www.kuenstlerkolonie-halle.de

 


Evangelischer Schulförderverein Halle e.V. (150 Euro): Die Kinder der Schule wünschen sich Tiere – die Bürgerstiftung unterstützt beim Kauf der Fische und des Aquariums. Damit einher geht die Gründung einer Aquarium-AG. Es ist ein Malawi-Becken geworden, mit lauter munteren Burschen verschiedener Gattungen. Die Kinder stellen sich sehr geschickt an, die tägliche Pflege übernehmen sie als "Futterdienst" wochenweise wechselnd eigenständig. In der wöchentlichen AG-Zeit wird das Wasser gewechselt und über die Besonderheiten der einzelnen Arten gesprochen. Die Kinder sind begeistert!



Halle gegen Rechts - Bündnis für Zivilcourage (250 Euro): Am 22. März 2015 rief das Bündnis unter dem Motto: „Rassismus entgegentreten - Everybody's welcome!" zu einem Begegnungsfest mit Puppentheater, Graffitiworkshop, Musik, Sport- und Spielangeboten in der Silberhöhe auf. Das Fest sollte einen Begegnungsort für Flüchtlinge, Roma und Nachbarn schaffen und zum Gespräch anregen - und damit ein deutliches Zeichen setzen, gegen eine von Neonazis angemeldete Demonstration, die für diesen Tag geplant war.
www.halle-gegen-rechts.de



Zirkus für alle (150 Euro): Die Flüchtlinge und ihre Nachbarn in der Trakehner Straße haben kaum Kontakt miteinander – über ein gemeinsames Zirkusprojekt mit öffentlichen Aufführungen könnte sich das ändern. Eine tolle Möglichkeit findet die Bürgerstiftung, um miteinander nicht nur beim Jonglieren und Balancieren ins Gespräch zu kommen. 



Kulturtresor 21 e.V. (250 Euro): Seit gut zehn Jahren tanzt man am Rannischen Platz  Lindy Hop. Zum diesjährigen Tag der offenen Tür des Vereins wird es eine Fotoausstellung geben, ergänzt mit Interviews der Mitglieder: Vom Tanz, Halle und dem Rannischen Platz. Vielleicht ist Lindy Hop auch was für Sie?



Schwetschkestraßenfest (300 Euro): Am 5. September 2015 fand zum fünften Mal das Schwetschkestraßenfest statt. Möglich wurde es durch viele fleißige Helfer*innen, die den Auf- und Abbau stemmten, Dekoration nähten, Essen kochten oder buken und meist hinter den Ständen im Takt der Musik wippten. Doch neben all dem Engagement, gilt der Dank zudem der finanziellen Unterstützung, den Spenden und den zahlreichen Gäste, die es sich mit Kuchen und Getränk zur Musik bis tief in die Nacht gut gehen ließen. Feinste Straßenmusik und tanzbare Rhythmen erfüllten die Straße und mit guter Stimmung wurde selbst der Nieselregen vertrieben. Leckeres, selbstgemachtes, größtenteils vegan/vegetarisches Essen, viele Spielmöglichkeiten, Kunst- und Designartikel von halleschen Künster*innen, ein kleiner Hinterhof-Mittelaltermarkt, eine von den Kindern nur für Kinder gestaltete Geisterbahn, Infostände, der Besuch der Feuerwehr und vieles mehr sorgten für Kurzweil im Viertel und glückliche Gesichter.



Mit Handicap leben e.V. (300 Euro): Am 08. August 2015 wurde am Goldberg Vielfalt gelebt. An diesem Tag führte der Verein „Mit Handicap leben“ e. V. aus Halle (Saale) im Gartenverein „Am Goldberg“ e. V. in der Frohen Zukunft Halle (Saale) ein besonderes Sommerfest durch. Neben den Mitgliedern der beiden Vereine wurden viele Gäste aus dem Wohngebiet Frohe Zukunft begrüßt. Durch einen Blindenstockparcours wurde auf die Belange von Menschen mit Sehbehinderung hingewiesen. Durch die vielfältigen Aktivitäten wurde für jede Altersgruppe etwas geboten, bei den Kindern fand besonders die Wasserrutsche und Hüpfburg großen Anklang. Zu Livemusik wurde mitgesungen, geschunkelt und getanzt.

 


Schwemme e.V. (400 Euro): Der Schwemme e.V. ist mit guten Vorsätzen ins Jahr 2015 gestartet: Die Rettung der alten Schwemme-Brauerei. Mit Unterstützung der Bürgerstiftung Halle konnten sie zum Tag des offenen Denkmals am 13. September 2015 einen Teil der Vorsätze in die Tat umsetzen: Aufmerksamkeit für dieses wertvolle historische Gebäude erzeugen. Mitglieder des Vereins waren vor Ort und präsentierten das – leider nicht zugängliche – Denkmal. Die Resonanz war großartig. Zahlreiche interessierte Besucher und ehemalige Bewohner der Klaustorvorstadt hatten viel zu erzählen von einst. Die für den Tag und für die zukünftige Nutzung angefertigten Schautafeln und Exponate aus dem Gebäude erwiesen sich hierfür als guter Einstieg. Das große Interesse am Erhalt des Gebäudes und eine Menge Ideen für potentielle Nutzungen bestärken den Verein in ihrem Vorhaben. Außerdem konnten erste Spenden für weitere Aktionen gesammelt werden.
Eine größere Herausforderung als zunächst gedacht, stellt für den Verein die Realisierung von Arbeitseinsätzen zur Notsicherung des Gebäudes dar: Hier müssen zunächst einige Hürden in der Verwaltung genommen werden, da der Verein von der Stadt Halle als gegenwärtige Eigentümerin des Gebäudes abhängig ist. Die Mitglieder des Vereins sind zuversichtlich, dass spätestens im Frühjahr erste Arbeitseinsätze starten können. Die Wintermonate sollen genutzt werden, um notwendige Ausrüstung zu beschaffen und Baumaterialien als Sachmittelspenden einzuwerben.

Aktuell: Ende September gab es einen schweren Brand in der Schwemme. Der Verein lässt sich dadurch nicht entmutigen, sondern will gerade jetzt zeigen, wie wichtig die Sicherung dieses Denkmals ist.

 


Bürgerinitiative Giebichenstein (150 Euro) – In der Vorweihnachtszeit öffnen sich nicht nur papierne Türen an Weihnachtskalendern, sondern auch richtige Türen: Zum Beispiel beim Giebichensteiner Adventskalender: Die Bewohner des Viertels öffnen am frühen Abend ihre Türen, um zur adventlichen Gastlichkeit auf die Höfe, in die Gärten oder Häuser einzuladen. Alle sind herzlich willkommen.